MUSIK AUF NAXOS
Naxoshalle Frankfurt
(Wittelsbacherallee 29, 60316 Frankfurt am Main)
Sonntag | 29. August 2010 | 20.00 Uhr

"GOETHE UND DIE GITARRE", Mozartvariationen
HEIKE MATTHIESEN (Gitarre)

Zu Goethes Geburtstag und zum 150. Todestag der Frankfurter Bankiersgattin Marianne von Willemer, die oft für den Dichterfürsten Gitarre spielte und sang, lässt Heike Matthiesen diese Zeit in Variationen des von Goethe besonders geliebten Mozart aufleben. Mit Charme, Esprit und Fingerfertigkeit spielt die Gitarristin Kompositionen von Musikern des 19. Jahrhunderts, der klassischen Epoche der Gitarre in Wien und Paris. Spanische Einflüsse kommen von Fernando Sor, der u.a. die Musik für das Ballett "Cendrillon" (Aschenbrödel) komponiert hat und heutzutage oft auch der "Schubert der Gitarre" oder der "Beethoven der Gitarre" genannt wird. Christian Gottlieb Scheidler gilt als der "letzte Lautenist" und als einer der ersten bedeutenden Vertreter des Gitarrenspiels. Er lebte u.a. als Theatermusiker und Gitarrenlehrer in Frankfurt, wo er auch in den Familien Willemer und Gontard unterrichtete. Joseph Kreutzer komponierte hauptsächlich Werke für Kammermusik und Stücke für Geige und Gitarre. Er machte sich einen Namen als Lehrer von Norbert Burgmüller in Düsseldorf, wo er auch einige Jahre lang Konzertmeister war. Johann Kaspar Mertz war ein österreichischer Komponist und Gitarrist der Romantik. Jan N. Bobrowicz spielte 1833 im Leipziger Gewandhaus mit Clara Wieck. Franz Liszt bezeichnete ihn als den Chopin der Gitarre.

Heike Matthiesen gehört zu den führenden deutschen Gitarristen. Immer wieder lobt die Presse ihre Virtuosität, ihre Spielfreude und ihre charismatische Bühnenpräsenz. Sie studierte an der Musikhochschule Frankfurt. Sehr stark prägte sie Pepe Romero, der sie über mehrere Jahre als Meisterschülerin unterrichtete. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Manuel Barrueco, David Russel, Roland Dyens, Alvaro Pierri und Leo Brouwer. Neben ihrer solistischen Tätigkeit spielt Heike Matthiesen gern Kammer-musik und ist seit 1997 der Villa Musica Mainz eng verbunden. Sie trat mit Los Romeros auf, nahm eine CD mit dem Spanish Art Guitar Quartet auf und gibt international Konzerte. Sie spielte in den USA, Japan, China, Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Island, Österreich, Dänemark, Bulgarien und ist gern gesehener Gast auf Festivals und in Gitarrenreihen.

Naxoshalle Foyer
Wittelsbacher Allee 29
60316 Frankfurt am Main

Eintritt:
€ 18,– (erm. € 14,–, Schüler und Studenten € 9,–)

Tickets:
Naxoshalle | Telefon: 069 / 43 05 47 34 | per E-Mail: theater.willypraml@t-online.de
Ars Vivendi | Telefon: 069 / 74 30 84 44 | per E-Mail: b.groscurth@arsvivendi-salonkultur.de


SALONKULTUR AM SONNTAG
Kempinski Hotel Falkenstein
(Debusweg 6 – 18)
Sonntag | 30. August 2009 | 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

"BREL"
Chansonabend mit PHILIPPE HUGUET und CHRISTIAN MAURER (Klavier)

Zwei großartige Musiker widmen diesen Abend Jacques Brel, einem der eindrucksvollsten französischen Chansonniers. Selbst 30 Jahre nach seinem Tod faszinieren seine unverwechselbare Musik und oft kritischen Texte  noch immer, und es ist mutig, diesen einzigartigen Künstler imitieren zu wollen. Aber Philippe Huguet schlüpft geradezu in die Haut von Jacques Brel! Die Presse schrieb zu diesem Programm: „Das Chanson fing harmlos an. Wut erwärmte sich und wurde, wie auch später bei Brels „Amsterdam“, immer heißer, bis sie überlief wie überhitzte Milch im Topf. Typisch Brel. Huguets Herzschlag hörte man im Mund pochen. Seine Stimme verriet Spott und Ironie. Man meinte, die Legende selbst zu erleben“. Und: „„Einen Moment lang meinten die Brel-Liebhaber sogar das Gesicht ihres Idols zu erkennen, so authentisch kam mit „Ne me quitte pas“ Brels ständige Angst vor dem Alleinsein in der Mimik Huguets zum Ausdruck.“

Der gebürtige Franzose Philippe Huguet arbeitete nach dem Abschluss seines Gesang-studiums an der Musikhochschule Mannheim sowohl als Sänger (Oper, Musical, Chanson) wie auch als Schauspieler und Regisseur. Regelmäßig wird er für Opern und Musicals zum Musiktheaterfestival nach Auray/Bretagne eingeladen und tritt in Deutschland z.B. an den Theatern von Hagen, Heidelberg und Mannheim auf. Huguet inszenierte u.a. die „Carmina Burana“ von Carl Orff, die „Dreigroschenoper“ von Kurt Weill und Bertolt Brecht, „Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats“ von Peter Weiss, oder das Theaterstück „Rue chaude“ von Gildas Bourdet, in dem er ebenso auch selber spielt wie in der Erfolgskomödie von Yasmina Reza „Kunst“(„Art“) oder in „Ohio, wieso?“ des Erfolgsautor Gabriel Barylli. Mit seinen Soloprogrammen „PARIS-AMSTERDAM via Göttingen“ und „Don Quijote“ gastiert er in ganz Deutschland, und im Sommer 2007 wurde er von „Opéra Mosset“ in Südfrankreich eingeladen, den „Don Quichotte“ mit Chor und Orchester vor über 3.000 begeisterten Zuschauern aufzuführen. Im Sommer 2008 sang er die Partie des Papageno in der Zauberflöte von Mozart bei „Opéra Mosset“.

Christian Maurer studierte  zunächst klassisches Klavier und später Jazz- und Popular-Musik. Seine Hauptinstrumente sind Klavier und andere Tasteninstrumente, aber er spielt auch Schlagzeug, Bass, Gitarre, singt, komponiert und produziert Musik . Maurer ist in den verschiedensten Musikbereichen zu Hause: von Chanson und Jazz über Pop-, und Filmmusik bis hin zur Klassik. Er arbeitet mit internationalen Künstlern wie z.B. Xavier Naidoo, gibt Klavierabende als Solist und vereint die Disziplin des klassischen Musikers, die Spontaneität eines Jazzmusikers und die Unterhaltungsqualitäten eines Popmusikers.


Das TRIO MONTE eröffnet am 30. August 2009 die Herbstsaison der
KULTUR AUF DER KÖ im Breidenbacher Hof.

Breidenbacher Hof Düsseldorf (Königsallee 11)
Sonntag, 30. August | Beginn 17.30 Uhr (Einlass: 17.00 Uhr)

Im außergewöhnlich schönen Ambiente des Breidenbacher Hofes veranstaltet der gemeinnützige Verein „Podium für Junge Künstler“ erstmals im Rahmen der „Kultur auf der Kö“ ein Konzert mit dem TRIO MONTE.
Ana Rachel Feitosa (Violine), Claude Frochaux (Violoncello) und Anca Lupu (Klavier) spielen Werke von Joseph Haydn, Gabriel Fauré und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die drei liebenswerten jungen Musiker begeistern, wo immer sie auftreten, ihr Publikum nicht nur mit großer, technischer Perfektion, sondern auch mit ihrem frischen, mitreißenden Spiel.

Damals noch unter anderem Namen, gewann das Trio 2005 einen Förderpreis für hervorragende, kammermusikalische Leistungen im Rahmen des Bad Homburger Meisterkurses für Kammermusik, dem der 1. Preis der Polytechnischen Gesellschaft folgte. Seit 2006 werden sie durch die „Yehudi Menuhin Live Music Now“ und die „Anna Ruths Stiftung“ gefördert und folgten 2007 der Einladung zu einem Meisterkurs mit dem Jerusalem- und dem Vermeer Quartett und dem Pianisten des Beaux Arts Trio, Menahem Pressler. Als sich das Trio Ende 2007 mit der Pianistin Anca Lupu neu formierte, gab es sich den Namen „Trio Monte“ und wurde 2008 Semifinalist beim internationalen Kammermusikwettbewerb Zinetti in Italien. Im gleichen Jahr gewann es den 1. Preis beim „Josep Mirabent i Magrans“ Kammermusikwettbewerb in Barcelona und den 2. Preis beim Internationalen Commerzbank-Kammermusikwettbewerb. Im März 2009 wurde das Trio mit dem 3. Preis des internationalen Wettbewerbs „Maria Canals“ in Barcelona ausgezeichnet.

Der gemeinnützige Verein „Podium für Junge Künstler“ wurde im Herbst 2008  gegründet. Thomas Rietschel, Präsident der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, hat die Schirmherrschaft übernommen. Seine Ziele definiert der Verein so: „Wir möchten Kunst und Kultur angesichts von leeren öffentlichen Kassen fördern. Durch die ausdrückliche Unterstützung von jungen, hochbegabten Musikern, die noch keine 30 Jahre alt sind, soll klassische Musik auch für ein neues, jüngeres Publikum wieder interessanter werden.“    

Mitgliedsbeiträge und Spenden fließen direkt in die Förderung von viel versprechen-den Musikern, die ihren Hochschulabschluss bereits gemacht haben oder unmittelbar davor stehen. Damit werden ihnen aufgrund ihres hervorragenden künstlerischen Niveaus zusätzliche Auftrittsmöglichkeiten geboten, die ihren Bekanntheitsgrad erhöhen.

Durch eigene Veranstaltungen und Kontakte zu Konzertveranstaltern und Aufführungsorten vermittelt der Verein diese Möglichkeiten in ganz Deutschland.

Informationen zum „Podium für Junge Künstler“:
Hans Christoph Groscurth | Telefon: 069 / 74 30 84 44


SALONKULTUR AM SONNTAG
Kempinski Hotel Falkenstein
(Debusweg 6 – 18)
Sonntag | 13. September 2009 | 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)

HARDY RITTNER, Echo-Preisträger 2009
»LIEBEN SIE BRAHMS, TEIL III«

Schon 2006 orakelte die Frankfurter Rundschau: „Er gehört zur Weltspitze der Pianisten", und der 1981 geborenen Pianist bestätigt nun diese Prognose: im Oktober wird er mit dem Echo Klassik ausgezeichnet und ist bester Nachwuchspianist 2009!

Hardy Rittner, der bereits seit fünf Jahren im Rahmen der Ars Vivendi-Reihen auftritt, begann 1998 sein Klavier- und Hammerklavierstudium am Mozarteum in Salzburg bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Nach dem Diplom, das er 2003 mit Auszeichnung bestand, setzte er sein Studium an der Universität der Künste bei Prof. Klaus Hellwig fort und schloss es 2007 mit Bestnote ab. Rittner belegte Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Christian Zacharias und Andreij Gavrilov und erhielt künstlerische Anregungen von Maria João Pires, Sylvain Cambreling, Ivo Pogorelich und Krystian Zimerman. Er war 1996 jüngster Preisträger in der Geschichte des Klavierwettbewerbs Rina Sala Gallo in Monza, 2002 Preisträger der Académie de Musique Lausanne (im Duo mit Yü-Yen-Li, Violine),  und 2005 erhielt er den Spezialpreis für die Interpretation des Interludium A von Isang Yun beim internationalen Klavier-wettbewerb Gyeongnam (Südkorea). Rittner wurde in die Reihe „Yehudi Menuhin Live-Music-Now“, Salzburg, aufgenommen und 2002/2003 durch das Herbert-von-Karajan-Centrum Wien für seine außergewöhnliche, künstlerische Begabung gewürdigt. Konzerte führten ihn in fast alle Länder Europas, in die USA, nach Südkorea und Taiwan, wo er während einer Tournee u.a. in der National Concert Hall Taipeh debütierte. Im Sommer 2007 konzertierte er auf Einladung des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Es gibt  CD- und Rundfunkaufnahmen, und seine beiden ersten, bei MDG erschienenen Brahms-CDs „Early Piano Works" sind die weltweit ersten Einspielungen früher Klavierwerke von Brahms auf originalen Pianoforte der Zeit (J. B. Streicher-Piano, 1851 und Ignaz Bösendorfer-Piano, 1849/50). Beide erhielten herausragende Rezensionen (u. a. klassik.com, Fono Forum, hr2 Kultur CD-Tipp/alle Deutschland, Supersonic Award/Luxemburg, Fanfare/USA) und wurden mehrfach ausgezeichnet. Für seine erste CD, die 2008 erschien, bekommt Hardy Rittner nun auch den begehrten Echo Klassik. Alle Stücke, die auf diesen CDs zu hören sind, spielte er live im Rahmen der „Salonkultur am Sonntag“, und der dritte und letzte Teil der Serie ist am 13. September zu hören.

Demnächst erscheint im gleichen Musikverlag seine Aufnahme des Klavierwerks von Arnold Schönberg. Zur Zeit befindet Rittner sich im Aufbaustudium zum Konzertexamen und widmet sich der Musiktheorie, seinem zweiten Hauptfach.

Eintritt:
Vorverkauf: € 25,–
Abendkasse: € 27,– (inkl. Sektempfang)

ermäßigt: € 20,–
Schüler & Studenten: € 10,–

Infos/Reservierung:
Ars Vivendi
| Telefon: 069 / 74 30 84 44 (AB)

Vorverkauf:
Kur- und Stadtinformation Königstein | Hauptstr. 13a | Telefon: 06174 / 20 22 51
Zigarrenhaus Goebel | Friedrich-Ebert-Str. 2 | Kronberg | Telefon: 06173 / 15 84